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Rockerin

Dörte: 10 ♥, Streber, spack, verklemmt, liebt meine Mami
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mir ist langweilig seit 2006
last update: 27/3/98

Drugs

Bin ich Kens Barbie?

Wie bereits gesagt, hat sich nach zwei Jahren nicht viel geandert. Im Gegenteil, die Gefuehle sind anscheinend nur noch staerker geworden. Im Moment bin ich ein psychisches Wrack, wenn Ken in der Naehe ist und leider uebertraegt sich das auch auf meinen physischen Part. Ich bin nur noch nervoes, kriege zittrige Haende und kann nur schwer ich selbst bleiben. Ist er - oh er ist wach. Ich glaube, ich habe gerade die Spuelung gehoert. Nein, ich glaub das war Wunschdenken. Jetzt fang ich schon an zu spinnen! Da die Spuelung nicht mehr aufhoert zu spuelen scheint es wohl doch ein ploetzlicher Regenguss draussen vor dem Fenster zu sein. Oh man oh man. Naja die Liebe ist seltsam, da duerfen es meine Gedanken auch sein. Jedenfalls fuehle ich mich total zu ihm hingezogen und fuerchte aus diesem Grund gleichzeitig seine Naehe. Denn wuerden sich beispielsweise unsere Knie beruehren, wuerde mich das gleichzeitig fertigmachen und begluecken. Dieses Jahr habe ich allerdings das Gefuehl, dass er mich auch mag. Unsere Blicke treffen sich nicht gerade selten und Lotti meint, dass er mich auch so ganz gerne zu beobachten scheint. Ken ist uebrigens gut in allem. Er war von ueber 1500 Graduanten einer der 6 besten, er bekam einen Preis, fuer den besten Sportler in seinem Jahrgang und ausserdem einen fuer sehr soziales Verhalten. Er ist ein hervorragender Schwimmer, laeuft Triathlons und kann Gitarre, Trompete und Klavier spielen. Letzteres beeindruckt mich natuerlich noch umso mehr. So und jetzt folgendes Dilemma. Ich fliege bereits in zwei Tagen und mein grosser Wunsch ist es, ihn zu kuessen. (Natuerlich macht mir das zur selben Zeit auch Angst. Ich bin halt kompliziert.) Doch es scheint einfach keine Gelegenheit zu kommen, wann das geschehen koennte. Vor allem nicht innerhalb von zwei Tagen. Somit ist abgesehen davon, dass ich nicht weiss, wie er darueber denkt, die Chance, dass etwas derartiges geschieht fast null. Dabei waere so eine kurze, unschuldige Sommerliebe genau das, was ich jetzt gebrauchen koennte. Und ich fuehlte mich vor 2 Jahren ja auch schon so zu ihm hingezogen. Eins ist jedenfalls sicher. Ich wuerde so gerne noch ein wenig mehr Zeit bei Broadheads verbringen und bin noch nicht ganz bereit, nach Hause zu fliegen! Aber vielleicht, sollte ich an mein gutes altes Schicksal glauben. Wenn es passieren soll, dann wird es das und wenn nicht, dann ist es warscheinlich auch besser so. Vielleicht ist das mit mir und ihm so unschuldig, dass es noch nicht mal zu einem Kuss kommt. Obwohl an einem Kuss nichts unanstaendiges sein sollte. Oje ich glaube, die Mormonen haben mich mit ihrem Denken schon angesteckt! Ach hatte ich erwaehnt, dass er Mormone ist? Das macht das Ganze naemlich noch viel schwieriger. Hier wird naemlich nicht so einfach und oft rumgeknutscht. Leider.

audreyp

23.7.10 11:23


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Nun ich gehoere zu der Sorte von Mensch, die nicht sehr nachtragend ist. Zudem ist zu Kens Verteidigung zu sagen, dass er sehr sehr schuechtern ist und zu diesem Zeitpunkt nunmal ein siebzehn jaehriger, unreifer Junge war. Obwohl ich mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher bin, ob er heute anders handeln wuerde. Wie auch immer. Jedenfalls aenderte sich im Laufe der naechsten zwei Wochen meine Meinung zu ihm und ich fand doch irgendwie Gefallen an ihm.

12. Juli 2008                                                                                                                           "An diesem Abend erfuhr ich ein wenig mehr uber Ken. Seinen Eltern ist naemlich aufgefallen, dass Ken in letzter Zeit noch stiller und ruhiger geworden ist, als er es sowieso schon war. Nun Lee begruendet das mit seinen Worten so: Ken ist es nicht gewoehnt, ein so suesses Maedchen im Haus zu haben. Das weibliche Geschlecht spielt in seinem Leben zur Zeit auch keine grosse Rolle. Sein Augenmerk ist eher auf die Schule und seine zukuenftige Ausbildung, Schwimmen und seine Kumpels gerichtet. Er schaekert zwar ganz gern mal mit Maedchen aber das wars dann eigentlich auch schon. Und als sich in seinem Schwimmteam ein brasilianisches Austauschmaedchen befand, dass er mochte, kam es erst drei Woche bevor sie wieder zurueck flog zu einem Kuss. Er ist diese Situation also nicht gewoehnt und muss erstmal vorsichtig austesten, wie man sich verhalten sollte, wenn man mit einem fremden, netten Maedchen in einem Haus lebt. Und deshalb ist er ziemlich oft aus dem Huas und unternimmt noch viel mehr mit seinen Freunden. Dazu kommt, dass Ken von Natur aus eher schuechtern ist (die Brasilianerin ist das beste Beispiel). Er braeuchte eigentlich ein Maedchen, wie dich als Freundin. Das wuerde gut zu ihm passen. Das soll jetzt natuerlich nicht heissen, ich will dass ihr zwei...

Lisa lacht und fragt Lee kopfschuettelnd: Was redest Du denn da?" Und ich kann mir nicht anders helfen, als mitzulachen.

Ich sollte vielleicht einmal sagen, wie ich dazu stehe. Nun Ken ist klein, hat kein Modelgesicht, oft einen verschlafenen Blick und manchmal ein seltsame schiefes Grinsen oder laecheln. Doch seine ruhige Art, die gleichzeitig geheimnisvoll wirkt, macht ihn irgendwie sexy. Gut, sein Oberkoerper spielt dabei auch keine geringe Rolle, da sich des Oefteren seine Brustmuskeln durch das T-Shirt abzeichnen und das sieht einfach gut aus! Jedenfalls gibt es da eine gewisse Spannung zwischen uns. Also soweit ich das von meiner Seite aus beurteilen kann. Wie er genau dazu steht, weiss ich selbstverstaendlich nicht. Hassen tut er mich hoechstwarscheinlich nicht. Aber seine schuechterne Art uebertraegt sich irgendwie auf mich. Ich denke schon, dass symphatie zwischen uns herrscht, doch wir trauen uns nicht, diese zu zeigen. Stattdessen gehen wir uns lieber aus dem Weg. Das ist einfacher."

Noch viel mehr gefiel Ken mir, als wir nass waren und er stark sein musste, um mir aus dem Wasser zu helfen. Wir waren mit seiner Familie und ein paar Freunden an einen See gefahren, um Wassersport zu treiben. Nebenbei gesagt ist das eines der abgefahrendsten Sachen, die man machen kann. Bei mir wurden dabei tausend Glueckshormone ausgeschuettet. Wie zum Beispiel beim Tubefahren, was mir schon damalsam besten Gefallen hat. Dabei werden zwei gross runde Luftmatratzen an einem langen Seil hinter ein  Motorboot gehaengt und ab geht die wilde Fahrt. Vielleicht sollte ich noch erwaehnen, dass sich natuerlich zuvor jeweils eine Person auf ein Tube legt. Und dann heisst es festhalten und schreien!                                                                                        

19. Juli 2008                                                                                                      "Da ich mit Ken zusammen fuhr, half er mir zurueck auf das Tubedingsda zu klettern. Das ist naemlich gar nicht so einfach, wie man vielleicht denken mag. Vor allem, wenn man seine ganze Energie zuvor beim Festhalten in Anspruch genommen hat. Dazu kommt, dass das Tube ungefaehr doppelt so dick ist, wie eine gewoehnliche Luftmatratze. Ich muss sagen, dass es wirklich sexy war, als er mir seine nasse Hand reichte, um mich hochzuehiehen. Dieser Schwimmer hat echt einen heissen Oberkoerper! Genau so, wie ich es mag - nicht zu viel und nicht zu wenig Muskeln. Das eine oder andere Mal geniesse ich auch heute den Anblick, wenn sich seine Brustmuskeln unter dem T-Shirt abzeichnen. Bei weissen Exemplaren wirkt dieser Effekt uebrigens besonders gut. Schoene Arme hat der Gute ausserdem und diese halfen mir nun mit einem angenehmen braunen Taint aus dem Wasser. In diesen Momenten ist es ueberhaupt nicht verkrampt. Es ist eigentlich nur dann unangenehm, wenn wir nicht miteinander reden. Das passiert leider viel zu oft. Wenn wir es jedoch einmal tun, ist es ganz normal und locker. Ich weiss nicht genau was es ist, aber irgendetwas an ihm macht mich total schuechtern. Dabei bin ich das normalerweise ueberhaupt nicht! Nur bei ihm. Vielleicht ist es, weil er mehr der stille Typ ist und ich allgemein Sitationen hasse, in denen es kein Gespraechsthema gibt und unbehagliches Schweigen herrscht. Vielleicht ist da aber auch noch etwas anderes."

23.7.10 01:56


Barbie, bzw. Ken ist mein Gastbruder, was bedeutet, dass wir im selben Haus leben und ich ihn jeden Tag sehe. Vor zwei Jahren habe ich fast 7 Wochen mit ihm im selben Haus gelebt, aber wirklich viel gemacht haben wir nicht zusammen. Jetzt besuche ich meine Gastfamilie nur fuer zehn Tage und die Situation ist der vor zwei Jahren ziemlich aehnlich. Doch es gibt einen bedeutenden Unterschied: Dieses Mal ist da kein Junge in Deutschschland nach dem ich Sehnsucht habe, obwohl er es im Nachhinein gar nicht verdient hat. Dieses Mal bin ich frei - fast. Ich sage fast, weil ich seit Ewigkeiten nicht mehr richtig frei war. Entweder war da ein Junge, dem ich hinterhertrauerte und sobald dieser Part ueberwunden war, gab es schon wieder jemand Neues, den ich toll fand. Meist war dieser Uebergang fliessend. Ich weiss nicht so recht, was das zwischen mir und ihm ist. Aber eins ist sicher. Ich bin verknallt. Und wie! Dieses Jahr ist noch schlimmer, als vor zwei Jahren. Damals durfte ich in meinem Kopf natuerlich nicht offiziel verliebt sein. Schliesslich dachte ich, dass das mit dem Typen zu Hause etwas Ernstes werden wuerde. Es waere irgendwie unromantisch gewesen, kurzzeitig Gefuehle fuer jemand Anderen zu haben. Es zeugt nicht gerade von grosser Liebe, wenn man sich im Urlaub sofort neu verknallt. Also dachte ich darueber nicht ernsthaft nach. Tja ich haette das lieber tun sollen, denn was letzendlich aus mir und dem Jungen wurde hat noch nicht einmal etwas mit Liebe zu tun. Aber das ist eine andere Geschichte.                                                                         Doch wie ich mich fuehlte, wenn er in meiner Naehe war, konnte ich natuerlich nicht unterdruecken. Und jetzt noch viel weniger. Heute wurde ich sogar ganz zittrig, wobei ich mir nicht sicher war, ob das an ihm oder dem vielen Kaffee lag, den ich zuvor getrunken hatte. Warscheinlich war es beides.

Mein erstes staerkes Gefuehl, das ich fuer Ken hatte, war allerdings Wut. Da Lisha sich waehrend meiner ersten Woche hier in Amerika noch in Deutschland befand, musste Ken mich zu all meinen Aktivitaeten mitnehmen.

1. Juli 2008                                                                     "Ich hatte etwa 45 Minuten zum Essen und Umziehen, denn dann sollte es zu dem Freizeit - und Vergnuegungspark namens "Lagoon" gehn. Ken nahm also zwei seiner Freunde und mich mit. Und ab dem Zeitpunkt, in dem ich in sein Auto stieg, fuehlte ich mich unwohl. Zunaechst ist es mir etwas unangenehm mit Ken alleine zu sein, da wir die meiste Zeit schweigen. (Was soll man sich auch gross erzaehlen und dann auch noch mit Sprachschwierigkeiten.) (...)     

Dummerweise muss ich sagen, dass Vergnuegungsparks nicht wirklich fuer mich geschaffen sind. Mir war schon bereits nach dem ersten "Vergnuegungsgearet" schlecht. Deshalb musste ich einige Male aussetzen und warten, was mir vor Ken und seinen Freunden wirklich unangenehm war. Oft fuehlte ich mich wie ein laestiges Anhaengsel von "Barbie", dass er mit sich rumschleppen musste. Er tat mir fast Leid, dass ich dabei war. Darueberhinaus war es unangenehm, dass einzige Maedchen zu sein und dann auch noch mit drei Jungs, die ich ueberhaupt nicht kannte. Ausserdem bin ich der Meinung, dass Kens Freunde wirklich mehr Interesse haetten zeigenn koennen. Ich meine, ich bin neu hier, komme aus einem anderen Land und spreche eine andere Sprache. Da koennten einem schon ein paar Fragen einfallen. Aber es waere ebenfalls komisch  gewesen, wenn ich die ganze Zeit fragen gestellt haette. Aber so sind Jungs wohl. Leider."

Dies ist ein Auszug aus dem Reisetagebuch, welches ich waehrend meiner Zeit in den USA gefuehrt habe. Zunaechst war dort also mehr Unbehagen gegenueber Ken und vielleicht ein wenig Entaeuschung darueber, dass er sich keine Muehe gab. Doch aus Entaeuschung wurde wenige Tage spaeter Wut.

5. Juli 2008                                                                     "Ich koennte gerade heulen vor Aerger und bin aehm...ich glaube das nennt man schlecht gelaunt und sehr genervt! Heute ist eine Geburstagsparty, zu der Ken eingeladen ist. Er nimmt mich mit, was ja eigentlich auch sehr nett ist. Jetzt sind allerdings ein paar Freunde aus seiner Schwimmmannschaft hier. Ich komme also in die Kueche sage "Hello", sie erwidern kurz den Gruss und das wars dann auch schon. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie wissen ,wer ich bin. Ich wiederum habe jedoch keine Ahnung, wer sie sind. Es waere also hoeflich gewesen, wenn Ken sie oder auch sie sich selbt vorgestellt haetten. Doch weder das eine noch das andere geschah. Somit sass ich vor ein paar Minuten in der Kueche, waehrend sie ihre Faxen machten, mich null beachteten und ich mir nur dachte: "Wie nett...".  Ich kann mich nur immer wieder wiederholen: Ich bin neu hier, spreche eine andere Sprache und kenne niemanden. Da koennte man mich doch wohl mal Ansprechen. Normalerweise machen das sonst auch immer alle. Normalerweise ist da immer jemand, der mir fragen stellt, sodass eine Konversation entsteht. Doch so war es dieses Mal leider nicht. Schliesslich ist mir das in der Kueche zu bloed geworden, weshalb ich wieder in mein Zimmer ging. Ich habe schon geahnt, dass es so aehnlich verlaufen wuerde, da es im Lagoon nicht anders war. Allerdings hoffte ich, dass an diesem Tag die unsymphatischeren Freunde von Ken mit uns gekommen waeren. Tja, die anderen beiden, von denen ich noch nicht mal den Namen kenne, da mich ja partout keiner vorstellen moechte, sind nicht anders. Ich fuehle mich einfach so unwohl und schlicht beschissen. Das ist doch total unhoeflich, wie sie sich und vor allem mein Gastbruder verhalten. Bloeder, bloeder Ken!"

22.7.10 09:22


Barbie und Ken

Barbie. So nenne ich Ken. Obwohl er alles andere aussieht, wie eine Barbie. Und er sieht auch nicht aus wie ihr Ken,  beziehungsweise sein Gesicht tut es nicht. Sein Koerper tut es schon irgendwie. Allerdings muesste er noch etwas wachsen, um Barbies Freund rein aeusserlich etwas naeher zu kommen. Ich nenne Kenn so, wenn ich nicht moechte, dass er oder seine Eltern mitbekommen, dass ich ueber ihn rede. Der erst beste und einfachste Spitzname, der mir also einfiel, war Barbie. Und die Einzige, mit der ich hier ueber ihn auf eine ganz besondere Art und Weise ueber ihn reden kann, ist Lotti. Er wohnt unter uns und ich frage mich, ob er uns durch die Klimaanlagereden hoeren kann. Aber dank des Spitznamens, duerfte dass mit der Angst, er koennte mitbekommen, wie oft sein Name abends hier manchmal faellt, eigentlich kein Problem mehr sein. Insofern finde ich die Vorstellung, dass er gar nicht weit weg ist irgendwie schoen. Klingt kitschig, ist kitschig. Jedenfalls ist er nah genug, dass er mich neulich Nacht aufkreischen hoeren konnte, als Lotti und ich von einer Spinne bedraengt wurden. Aber dazu spaeter vielleicht.

21.7.10 10:03


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