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Rockerin

Dörte: 10 ♥, Streber, spack, verklemmt, liebt meine Mami
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mir ist langweilig seit 2006
last update: 27/3/98

Drugs

Barbie, bzw. Ken ist mein Gastbruder, was bedeutet, dass wir im selben Haus leben und ich ihn jeden Tag sehe. Vor zwei Jahren habe ich fast 7 Wochen mit ihm im selben Haus gelebt, aber wirklich viel gemacht haben wir nicht zusammen. Jetzt besuche ich meine Gastfamilie nur fuer zehn Tage und die Situation ist der vor zwei Jahren ziemlich aehnlich. Doch es gibt einen bedeutenden Unterschied: Dieses Mal ist da kein Junge in Deutschschland nach dem ich Sehnsucht habe, obwohl er es im Nachhinein gar nicht verdient hat. Dieses Mal bin ich frei - fast. Ich sage fast, weil ich seit Ewigkeiten nicht mehr richtig frei war. Entweder war da ein Junge, dem ich hinterhertrauerte und sobald dieser Part ueberwunden war, gab es schon wieder jemand Neues, den ich toll fand. Meist war dieser Uebergang fliessend. Ich weiss nicht so recht, was das zwischen mir und ihm ist. Aber eins ist sicher. Ich bin verknallt. Und wie! Dieses Jahr ist noch schlimmer, als vor zwei Jahren. Damals durfte ich in meinem Kopf natuerlich nicht offiziel verliebt sein. Schliesslich dachte ich, dass das mit dem Typen zu Hause etwas Ernstes werden wuerde. Es waere irgendwie unromantisch gewesen, kurzzeitig Gefuehle fuer jemand Anderen zu haben. Es zeugt nicht gerade von grosser Liebe, wenn man sich im Urlaub sofort neu verknallt. Also dachte ich darueber nicht ernsthaft nach. Tja ich haette das lieber tun sollen, denn was letzendlich aus mir und dem Jungen wurde hat noch nicht einmal etwas mit Liebe zu tun. Aber das ist eine andere Geschichte.                                                                         Doch wie ich mich fuehlte, wenn er in meiner Naehe war, konnte ich natuerlich nicht unterdruecken. Und jetzt noch viel weniger. Heute wurde ich sogar ganz zittrig, wobei ich mir nicht sicher war, ob das an ihm oder dem vielen Kaffee lag, den ich zuvor getrunken hatte. Warscheinlich war es beides.

Mein erstes staerkes Gefuehl, das ich fuer Ken hatte, war allerdings Wut. Da Lisha sich waehrend meiner ersten Woche hier in Amerika noch in Deutschland befand, musste Ken mich zu all meinen Aktivitaeten mitnehmen.

1. Juli 2008                                                                     "Ich hatte etwa 45 Minuten zum Essen und Umziehen, denn dann sollte es zu dem Freizeit - und Vergnuegungspark namens "Lagoon" gehn. Ken nahm also zwei seiner Freunde und mich mit. Und ab dem Zeitpunkt, in dem ich in sein Auto stieg, fuehlte ich mich unwohl. Zunaechst ist es mir etwas unangenehm mit Ken alleine zu sein, da wir die meiste Zeit schweigen. (Was soll man sich auch gross erzaehlen und dann auch noch mit Sprachschwierigkeiten.) (...)     

Dummerweise muss ich sagen, dass Vergnuegungsparks nicht wirklich fuer mich geschaffen sind. Mir war schon bereits nach dem ersten "Vergnuegungsgearet" schlecht. Deshalb musste ich einige Male aussetzen und warten, was mir vor Ken und seinen Freunden wirklich unangenehm war. Oft fuehlte ich mich wie ein laestiges Anhaengsel von "Barbie", dass er mit sich rumschleppen musste. Er tat mir fast Leid, dass ich dabei war. Darueberhinaus war es unangenehm, dass einzige Maedchen zu sein und dann auch noch mit drei Jungs, die ich ueberhaupt nicht kannte. Ausserdem bin ich der Meinung, dass Kens Freunde wirklich mehr Interesse haetten zeigenn koennen. Ich meine, ich bin neu hier, komme aus einem anderen Land und spreche eine andere Sprache. Da koennten einem schon ein paar Fragen einfallen. Aber es waere ebenfalls komisch  gewesen, wenn ich die ganze Zeit fragen gestellt haette. Aber so sind Jungs wohl. Leider."

Dies ist ein Auszug aus dem Reisetagebuch, welches ich waehrend meiner Zeit in den USA gefuehrt habe. Zunaechst war dort also mehr Unbehagen gegenueber Ken und vielleicht ein wenig Entaeuschung darueber, dass er sich keine Muehe gab. Doch aus Entaeuschung wurde wenige Tage spaeter Wut.

5. Juli 2008                                                                     "Ich koennte gerade heulen vor Aerger und bin aehm...ich glaube das nennt man schlecht gelaunt und sehr genervt! Heute ist eine Geburstagsparty, zu der Ken eingeladen ist. Er nimmt mich mit, was ja eigentlich auch sehr nett ist. Jetzt sind allerdings ein paar Freunde aus seiner Schwimmmannschaft hier. Ich komme also in die Kueche sage "Hello", sie erwidern kurz den Gruss und das wars dann auch schon. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie wissen ,wer ich bin. Ich wiederum habe jedoch keine Ahnung, wer sie sind. Es waere also hoeflich gewesen, wenn Ken sie oder auch sie sich selbt vorgestellt haetten. Doch weder das eine noch das andere geschah. Somit sass ich vor ein paar Minuten in der Kueche, waehrend sie ihre Faxen machten, mich null beachteten und ich mir nur dachte: "Wie nett...".  Ich kann mich nur immer wieder wiederholen: Ich bin neu hier, spreche eine andere Sprache und kenne niemanden. Da koennte man mich doch wohl mal Ansprechen. Normalerweise machen das sonst auch immer alle. Normalerweise ist da immer jemand, der mir fragen stellt, sodass eine Konversation entsteht. Doch so war es dieses Mal leider nicht. Schliesslich ist mir das in der Kueche zu bloed geworden, weshalb ich wieder in mein Zimmer ging. Ich habe schon geahnt, dass es so aehnlich verlaufen wuerde, da es im Lagoon nicht anders war. Allerdings hoffte ich, dass an diesem Tag die unsymphatischeren Freunde von Ken mit uns gekommen waeren. Tja, die anderen beiden, von denen ich noch nicht mal den Namen kenne, da mich ja partout keiner vorstellen moechte, sind nicht anders. Ich fuehle mich einfach so unwohl und schlicht beschissen. Das ist doch total unhoeflich, wie sie sich und vor allem mein Gastbruder verhalten. Bloeder, bloeder Ken!"

22.7.10 09:22
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(22.7.10 09:42)
Leider hat das mit den Absaetzen nicht so hingehauen, wie ich es gedacht hatte. Mist!

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